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Der neue Flaschenhals.

Wenn das Produkt nicht mehr entscheidet, was dann?

Florian Bamberg Florian Bamberg Ex-Journalist (Dow Jones, FAZ, DPA), heute PR- und Reputationsberater für Unternehmen wie TikTok Shop und Deal Circle
„Marketing kauft Reichweite, Medienarbeit schafft Vertrauen: Ein Dritter validiert dich. Genau das lässt sich nicht linear kaufen."

Im Original: „Bei Medienarbeit dreht es sich um Vertrauen. Reichweite und Umsatz kannst du dir im Marketing linear kaufen. In der Medienarbeit schaffst du Vertrauen, indem jemand Drittes sagt: Guck mal, die gibt es, und das ist legit."

→ Folge 07
Philipp Hoffmann Philipp Hoffmann Gründer von Reruption, baut kleine Startups für große Konzerne
„Reichweite schlägt Wissen. Menschen erreichen, verstehen und überzeugen zu können, wird der Superskill der Zukunft."

Im Original: „Reichweite auf jeden Fall. KI macht es einfacher, Produkte zu bauen, aber das dann an die Leute zu bringen, dieser zwischenmenschliche Faktor wird der Superskill der Zukunft. Wer Leute erreicht, hat einen massiven Wettbewerbsvorteil."

→ Folge 05
Maximilian Eckel Maximilian Eckel Leiter des Entrepreneurship Centers der WHU
„Produktentwicklung wird Commodity. Distribution ist der Flaschenhals, der entscheidet, ob ein Unternehmen erfolgreich wird oder nicht."

Im Original: „Produktentwicklung wird immer mehr zu einer Commodity. Distribution ist jetzt auf einmal der Flaschenhals, der dafür sorgt, ob dann ein Unternehmen erfolgreich wird oder nicht erfolgreich wird."

→ Folge 04
Maximilian Eckel Maximilian Eckel Leiter des Entrepreneurship Centers der WHU
„Die großen Incumbents werden stärker: Microsoft und Google haben die Distribution, und sie kopieren dein cooles Startup intern immer schneller."

Im Original: „Microsoft, Google und Co. haben halt eine riesige Distribution. Und wenn die durch schnellere Inhouse-Entwicklerteams das coole Startup, das du gebaut hast, intern kopieren können, freuen sich viele Corporates."

→ Folge 04
Alexander H. Berger Alexander H. Berger Markenstratege, 20 Jahre Getränkebranche, zuletzt Strategie bei Paulaner
„Strategie heißt wegnehmen, auch nein sagen. Wir neigen dazu, immer mehr zu machen, statt zu hinterfragen, was wir gerade tun."

Im Original: „Strategie heißt ja auch wegzunehmen, auch nein zu sagen. Wir Menschen neigen immer dazu, immer mehr zu machen, statt mal zu hinterfragen, was man gerade tut, und zu sagen: Nee, das eine lasse ich jetzt."

→ Folge 03
Alexander H. Berger Alexander H. Berger Markenstratege, 20 Jahre Getränkebranche, zuletzt Strategie bei Paulaner
„Der Elefant im Raum ist der Kunde. Viele verfallen in blinden Aktionismus, ohne zu fragen, ob der Markt das Produkt überhaupt braucht."

Im Original: „Der Elefant im Raum, über den wenig gesprochen wird, ist für mich der Kunde. Schmeckt das Produkt überhaupt dem Kunden? Das ist auch der blinde Aktionismus, in den man verfällt, ohne zu hinterfragen, ob der Markt so etwas braucht."

→ Folge 03
Alexander H. Berger Alexander H. Berger Markenstratege, 20 Jahre Getränkebranche, zuletzt Strategie bei Paulaner
„Eine Marke muss in deinen Kopf springen, nicht in den Einkaufskorb. Dafür musst du sie in einen Kontext stellen, den der Kunde ständig mit sich trägt."

Im Original: „Sie steht halt einfach in Reih und Glied im Getränkefachmarkt und will in meinen Einkaufskorb springen, aber sie springt halt nicht in meinen Kopf. Und das muss man erreichen. Man muss Kontexte schaffen."

→ Folge 03
Alexander H. Berger Alexander H. Berger Markenstratege, 20 Jahre Getränkebranche, zuletzt Strategie bei Paulaner
„Aus einem Preiseinstieg eine Marke zu machen ist eine 180-Grad-Wende. Was einmal im Kopf verankert ist, bekommst du kaum wieder heraus."

Im Original: „Oettingers billiges Bier war immer Preiseinstieg. Und jetzt aus dem Preiseinstieg eine Marke zu machen, ist extrem schwer. Es ist schon eine 180-Grad-Wende, die da ein Unternehmen vollzieht."

→ Folge 03
Alexander H. Berger Alexander H. Berger Markenstratege, 20 Jahre Getränkebranche, zuletzt Strategie bei Paulaner
„Presst man ein Startup in eine Traditionsstruktur, gehen die Innovatoren, und nur das Produkt bleibt über. In dem Produkt steckt aber die ganze Leidenschaft."

Im Original: „Ich habe es erlebt, dass das absolut gescheitert ist, wenn man versucht hat, ein Start-up in eine Traditionsstruktur reinzupacken. Am Ende waren die Innovatoren nicht mehr im Unternehmen, und nur das Produkt blieb über. Es wird vergessen, dass in dem Produkt so viel Leidenschaft steckt."

→ Folge 03
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