Thema · 7 Thesen

Wird Software wertlos?.

Was passiert, wenn jeder in zwei Wochen ein Produkt bauen kann?

Niclas Aunin Niclas Aunin Gründer von ALLMO, Solo-Founder und Experte für Generative Engine Optimization (GEO)
„KI-Modelle werden zur Commodity: fünf bis sieben Anbieter, alle etwa gleich gut. Wer vorne liegt, wird binnen Monaten wieder eingeholt."

Im Original: „Ich hoffe für Deutschland, dass diese Modelle am Ende eine Commodity werden. Es wird fünf, sechs, sieben Anbieter geben und die sind alle gleich gut. Und wenn einer einen kleinen Sprung macht, holen die anderen innerhalb von zwei, drei Monaten auf."

→ Folge 06
Niclas Aunin Niclas Aunin Gründer von ALLMO, Solo-Founder und Experte für Generative Engine Optimization (GEO)
„Ein Software-Unternehmen mit einer Milliarde Umsatz hat 2036 nur noch 10 bis 50 Mitarbeiter. Mittelmanagement und Abstimmung fallen weg, weil alle produktiver sind."

Im Original: „Bei Software glaube ich, dass es sich auf eine kritische Größe zwischen 10 und 50 Mitarbeitern einpendeln wird. Ganz viel von diesem Mittelmanagement, Organisation, Abstimmungskram lässt sich weglassen, weil die Leute viel produktiver sind."

→ Folge 06
Philipp Hoffmann Philipp Hoffmann Gründer von Reruption, baut kleine Startups für große Konzerne
„Der Begriff Vibecoding ist schon wieder obsolet. Heute interagiert kaum jemand mehr mit Code, alles läuft über natürliche Sprache, sogar bei Profis."

Im Original: „Der Begriff Vibecoding ist fast schon wieder obsolet. Jeder macht heute eigentlich Vibecoding, aber gleichzeitig auch nicht, ich glaube, das läuft alles nur noch über natürliche Sprache. Auch professionelle Entwickler interagieren kaum noch mit Code."

→ Folge 05
Philipp Hoffmann Philipp Hoffmann Gründer von Reruption, baut kleine Startups für große Konzerne
„20 Jahre Entwickler-Herrschaftswissen sind in einem Jahr nichts mehr wert. Die KI schreibt in einer halben Stunde, wofür ein Team Wochen veranschlagt."

Im Original: „Jemand hat 20 Jahre investiert, sein Handwerk zu perfektionieren, und jetzt kommt KI und innerhalb von einem Jahr ist das alles nichts mehr wert. Die KI sagt, das würde vier Wochen dauern, und dann ist die Sache in einer halben Stunde erledigt."

→ Folge 05
Maximilian Eckel Maximilian Eckel Leiter des Entrepreneurship Centers der WHU
„Die Ausrede "ich habe keinen Tech-Cofounder" zählt nicht mehr. Investoren erwarten heute, dass du dein MVP selbst gebaut hast."

Im Original: „Die Ausrede, ich habe keinen technischen Co-Founder, deswegen konnte ich das einfach noch nicht machen, zählt halt auch nicht mehr."

→ Folge 04
Maximilian Eckel Maximilian Eckel Leiter des Entrepreneurship Centers der WHU
„SaaS wird headless: KI-Agenten greifen auf Salesforce zu, nicht mehr Menschen über ein Interface."

Im Original: „Was immer mehr der Fall sein wird, ist, dass einige dieser SaaS-Lösungen immer mehr headless werden. Ich habe meine KI-Agenten, die auf Salesforce zugreifen, und nicht ich selber benutze das menschliche User-Interface."

→ Folge 04
Maximilian Moehring Maximilian Moehring CEO von DECAID, einer der führenden Gen-AI-Beratungen im DACH-Raum
„KI schlägt Blockchain aus einem Grund: Es gibt eine Antwort auf die Use-Case-Frage, die nachhaltig funktioniert. Schneller, besser, kostengünstiger."

Im Original: „Bei KI ist es: Ich habe einen Anwendungsfall, der kostet mich so viele Stunden oder so viel Geld, und mit KI kostet er mich nur noch einen Bruchteil. Das ist der signifikante Unterschied zwischen diesen beiden Technologien."

→ Folge 01
← Alle Themen