Niclas Aunin

Gast · Folge 06

Niclas Aunin.

Gründer von ALLMO, Solo-Founder und Experte für Generative Engine Optimization (GEO)

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Seine Thesen für 2036

Sichtbar in der KI-Suche

„2036 googelt niemand mehr. Sich durch zehn blaue Links und Werbetext zu klicken, um eine Antwort zu finden, die in einen Satz passt, wird absurd wirken."

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Sichtbar in der KI-Suche

„Websites verschwinden nicht, aber immer mehr werden KI-first oder dual gebaut. Der Traffic verdoppelt oder verdreifacht sich, weil KI-Agenten als Besucher dazukommen."

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Sichtbar in der KI-Suche

„KI-Modelle haben einen strukturellen amerikanischen Bias. In Kaufentscheidungen sind das 3 bis 5 Prozent Umsatz, die von deutschen zu amerikanischen Firmen fließen, meist unbemerkt."

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Wird Software wertlos?

„KI-Modelle werden zur Commodity: fünf bis sieben Anbieter, alle etwa gleich gut. Wer vorne liegt, wird binnen Monaten wieder eingeholt."

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Wird Software wertlos?

„Ein Software-Unternehmen mit einer Milliarde Umsatz hat 2036 nur noch 10 bis 50 Mitarbeiter. Mittelmanagement und Abstimmung fallen weg, weil alle produktiver sind."

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Welche Skills 2036 zählen

„KI ersetzt nicht alle Jobs. Durch die neuen Möglichkeiten öffnen sich so viele Türen, dass genug neue Arbeit und Kreativität entsteht, die wir heute noch gar nicht sehen."

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Wer malt die Zukunft?

„Die wertvollste Fähigkeit 2036 ist Optimismus: die Haltung, dass es besser gehen kann, statt den Status quo zu akzeptieren."

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Sein Rapid-Fire für 2036

46 · Welche menschliche Fähigkeit ist 2036 am wertvollsten?

„Optimismus. Die Haltung, dass es besser gehen kann, statt den Status quo zu akzeptieren."

47 · Googelt 2036 noch irgendwer?

„Nein."

48 · Vertrauen wir 2036 einer KI-Antwort mehr als einem menschlichen Experten?

„Ja. KI-Antworten werden sehr gut sein, und viele Experten haben ihr Wissen dann selbst aus KI. Entscheidend ist, dass wir lernen, eine KI-Antwort genauso kritisch zu hinterfragen wie einen Experten."

49 · Gibt es 2036 noch Websites, oder reden nur noch KI-Agenten miteinander?

„Ja, es gibt noch Websites, aber immer mehr KI-first und in dualer Struktur. Der Traffic verdoppelt oder verdreifacht sich, weil KI-Agenten als Besucher dazukommen."

50 · Wie groß wird Werbung in KI-Antworten sein: Nische oder wie Google Ads heute?

„Es trennt sich auf: Werbung spielt eine Rolle für die Gratis-Nutzer, aber daneben gibt es die bezahlten, werbefreien Modelle für 20 bis 200 Euro."

51 · Erledigen 2036 unsere Humanoiden die Online-Einkäufe für uns?

„Dafür brauchst du keinen Humanoiden, das macht ein anderer Assistant. Der Humanoid räumt lieber die Wohnung auf, das Shoppen erledigt der zweite Agent."

52 · Sitzen wir 2036 mehr oder weniger am Computer als heute?

„Ich hoffe weniger, würde aber nicht ausschließen, dass wir genauso viel davor sitzen wie heute."

53 · Taucht der deutsche Mittelstand 2036 in KI-Antworten auf, oder ist das Netz komplett amerikanisch?

„50-50. Der Mittelstand taucht gut auf, gerade in seiner Nische. Bei 'bester Schraubenanbieter in Deutschland' schlägt dir keine KI einen Amerikaner vor."

54 · Wie viele Mitarbeiter hat 2036 ein Unternehmen mit rund einer Milliarde Umsatz?

„Bei Software: zwischen 10 und 50 Mitarbeitern. Viel Mittelmanagement und Abstimmung fällt weg."

55 · Welches heute riesige Unternehmen existiert 2036 nicht mehr?

„Erste Antwort: IBM. Vielleicht SAP. Und Perplexity, wenn sie ihren First-Mover-Vorteil nicht verteidigen können."

Die Abschlussfrage: Was machst du heute, wofür man dich 2036 belächeln würde?

„Die Google-Suche. Diese banale Vorstellung, sich durch zehn blaue Links und drei Seiten Werbetext zu klicken, um eine Information zu bekommen, die in einen Satz passt, wird meine Kinder in zehn Jahren nur noch verständnislos angucken lassen."

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